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Hotel Artemis
4K Ultra HD 4K Ultra HD Blu-ray + Blu-ray erhältlich ab dem 03.12.2018 in Deutschland Freigabe 16 (DE) Laufzeit ca. 94 Min.
zum Film
Cover
Bewertung
Film:
3,50 von 5,0
 
Medium:
4,00 von 5,0
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Weitere Optionen
M.Kethler, 20.12.2018
 
Film:
3,5 von 5,0 
Bild:
4,0 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Film: Wenn man sich mit dem Action-Thriller "Hotel Artemis" beschäftigt, fällt einem zunächst einmal der verhältnismäßig namhafte Cast auf. Neben Jodie Foster agieren u.a. auch Dave Batista, Jeff Goldblum, Sofia Bouttella, Zachary Quinto und Sterling K. Brown in diesem an der Öffentlichkeit etwas vorbeigelaufenen Film. Die Darsteller machen auch einen durchaus soliden Job. Unterm Strich kommt der Film aber trotz einiger positiver Aspekte nie über Mittelmaß hinaus. Der Versuch hier ein genauso spannendes wie cooles Kammerspiel zu inszenieren geht nur stellenweise auf.

Inhaltlich erinnert der Film in einigen Facetten an die John Wick Reihe. In "Hotel Artemis" geht es um ein geheimes Untergrundkrankenhaus indem Kriminelle medizinische Versorgung und Unterschlupf bekommen. Die Story selbst ist einem etwas dystopisch gelagerten Zukunftsszenario in Los Angeles angesiedelt. Wie in John Wicks Hotel, so gibt es auch in diesem von der Krankenschwester Jean Thomas (Jodie Foster) geführten Krankenhaus klare Regeln. Nach der Einlieferung des lokalen Untergrundbosses Wolf King (Jeff Goldblum) verstoßen sowohl die Krankenhausleitung als auch zahlreiche Gäste gegen die Regeln und die Ereignisse überschlagen sich ...

Neben der Besetzung kann vor allem das Setting ein paar positive Akzente setzen. Der Film spielt zu über 90% in den Räumen und Fluren des Krankenhauses. Die teilweise im Noir-Stil gehaltenen Bilder sind stilvoll inszeniert, gleiches gilt auch für die Kampfchoreografien bei denen sich besonders Sofia Boutella in Szene setzen kann. Trotz der hübsch anzuschauenden Bilder, werden sich aber doch einige Zuschauer eher langweilen. Der kammerspielartige Charakter bleibt für sich betrachtet zu flach und bedeutungslos, drückt aber auch phasenweise das Tempo des Films. Hier muss sich für jeden Heimcineasten selbst zeigen, ob die auf der anderen Seite recht knackigen Actionszenen ausreichend sind, um bei der Sache zu bleiben.

Ein aus meiner persönlichen Sicht deutlicher Schwachpunkt des Films ist die Auflösung der Regeln. Dadurch geht dem Hotel/Krankenhaus ein wenig der Reiz und auch Sinn und Bedeutung verloren. In dieser Hinsicht erweist sich das Vorgehen in John Wick als konsistenter und eindringlicher. Humor und Originalität halten sich ebenfalls in Grenzen und die einzelnen Storyfäden und deren Zusammenfügen funktionieren auch nur bedingt.



Bild: Für das Review lag leider nur die UHD vor, so dass ein direkter Vergleich mit der BD nicht möglich war. Die UHD für sich betrachtet, hinterlässt aber einen über weite Strecken guten bis sehr guten Eindruck bei der Bildqualität. Trotz der überwiegend eher dunklen Kulissen können sich die Farben gut und kraftvoll in Szene setzen und auch die Kontraste machen einen ausgewogenen Eindruck. Die Bildschärfe und Darstellung von Details bewegt sich auf einem ansprechenden und hohen Niveau.

Ton: Die UHD ist jeweils mit einer deutschen und einer englischen 5.1 DTS-HD-MA Tonspur ausgestattet. Die Surroundaktivitäten hängen ein wenig von der jeweiligen Location ab. Außerhalb des Hotels sorgen die Unruhen in den Straßen für eine lebendige Atmosphäre im gesamten Klangbereich. Der Großteil des Films spielt aber im inneren, recht leblosen Hotel Artemis. Entsprechend geht es hier über weite Strecken recht frontlastig zu Werke. Erst im letzten Drittel, mit Zunahme der Actionszenen innerhalb des Gebäudes, gestaltet sich die Klangkulisse lebendiger und abwechslungsreicher. Die Schuss- und Kampfszenen werden mit der notwendigen Dynamik, Präsenz und Direktionalität dargestellt. Die Dialoge sind jederzeit klar und gut zu verstehen.



Fazit: "Hotel Artemies" ist trotz der namhaften Darsteller und der schicken Bilder am Ende nur ein solider B-Movie, allerdings mit einer gewissen Portion Charme und Wahnsinn. Nicht unbedingt eine UHD für die eigene Sammlung, aber ein Film den man sich mal ausleihen kann.
 
Testequipment:
Projektor: JVC DLA X5000
TV: Sony KD-65XE9305
Blu-ray/UHD: Panasonic DMP-UB900 UHD / Sony UBP-X800
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
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