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Terminal - Rache War Nie Schöner
Blu-ray erhältlich ab dem 16.11.2018 in Deutschland Freigabe 16 (DE) Laufzeit ca. 96 Min.
zum Film
Cover
Bewertung
Film:
3,00 von 5,0
 
Medium:
4,25 von 5,0
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M.Kethler, 26.11.2018
 
Film:
3,0 von 5,0 
Bild:
4,5 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Film:"Terminal - Rache war nie schöner" ist eine Noir-Thriller von Vaugh Stein, der vor seiner Blu-ray Veröffentlichung weitestgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt blieb. Das ist insofern überraschend, da der Film mit Margot Robbie und Simon Pegg durchaus prominent besetzt ist. Und wenn dann noch Margot Robbie eine klassische Femme Fatele verkörpert, geht man eigentlich davon aus, dass der Film zumindest beim männlichen Publikum einen gewissen Aufmerksamkeitslevel erreichen kann.

Inhaltlich geht es um zwei Auftragskiller (Max Irons und Dexter Fletcher) die einer düsteren Großstadt voller Neonlichter von einem unbekannten Auftraggeber angeheuert werden. In einem Bahnhofs-Diner treffen sie auf die genauso geheimnisvolle wie verführerische Kellnerin Annie (Margot Robbie) und den nicht weniger msteriösen Hausmeister des Bahnhofs Clinton (Mike Myers). Die beiden wiederum treffen in einem weiteren Erzählstrang auf den todkranken Englischlehrer Bill (Simonn Pegg). Schnell wird klar, dass alle ein düsteres Geheimnis haben und das die grell geschminkte Kellnerin mehr als nur neugierig ist...

Wenn ein Film mit Margot Robbie als Femme Fatale unter dem Radar läuft, dann sollte man eigentlich vorsichtig sein. Und in der Tat vermag die Story von "Terminal" nicht so richtig überzeugen. Oberflächlich bzw. visuell macht der Film einen sehr gten Eindruck. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Szene durchgestylt, die Kameraperspektiven gut gewählt. Fast schon ein wenig übertreiben sind die endlosen Einstellungen mit Neonlichtern. Da der Film nur nachts bzw. im Dunkeln spielt, sind die Neonlichter ein durchaus adäquates Stilmittel. Das funktioniert dann auch bis zu einem gewissen Grad ganz gut und sieht auch gefällig aus, wenn aber jede Szene sowohl in der Stadt als auch im Terminal selbst durch Neonlichter an verschiedenen Stellen stark geprägt ist, dann verliert sich der positive Effekt ein wenig. Losgelöst davon kann der Film aber visuell absolut überzeugen. Inhaltlich ist der Film sicherlich ambitioniert, er scheint aber irgendwie an seinem eigenen Anspruch zu scheitern und ist am Ende auch nicht so cool und raffiniert wie er sein möchte. Als kleine schwarze Komödie für Zwischendurch kann man "Terminal" durchaus in Betracht ziehen, auch weil der Film mit einem durchaus überraschenden Ende aufwartet. Für echte Spannung wirken aber sowohl die Figuren als auch Dialoge zu aufgesetzt, konstruiert und künstlich. Den Film fehlt es einfach auch an Originalität und Seele. Weder als Drama, noch als Thriller oder Komödie funktioniert der Film so richtig und irgendwann macht es dann auch keinen Spaß mehr Margot Robbie zuzuschauen. Zum einen beginnt ihre Rolle irgendwann ein wenig zu nerven zum anderen greift Robbie hier ungeniert auf ihr Repertoire aus "Suicide Squad" zurück. Auf der anderen Seite kann man positiv hervorheben, dass es Regisseur Vaughn Stein gelungen ist, geschickt und sinnvoll diverse Motive aus "Alice im Wunderland" in seine Story einzubauen.



Bild: Die Blu-ray überzeugt mit einer exzellenten Bildqualität, die auch in den durchweg dunklen Szenen nur wenig Wünsche offen lässt. Die visuelle beeindruckende Noir-Atmosphäre wird von der Blu-ray im besten Sinne wiedergegeben. Die Bildschärfe ist nahezu durchgehend sehr gut. Auch die Darstellung von Details und feinen Texturen bewegt sich auf einem guten Niveau. Besonders positiv hervorzuheben sind die sehr schönen Lichteffekte durch die zahlreichen Neonlichter. Ebenso überzeugend ist die Dimensionalität der kontrastreichen Bilder.

Ton: Die Blu-ray ist jeweils mit einer deutschen und einer englischen 5.1 DTS-MA Tonspur ausgestattet. Da der Film sehr stark dialogorientiert ist, spielt sich ein Großteil des Klangs im Frontbereich ab. Umgebungsgeräusche sind eher selten, lediglich die Musik sorgt für etwas Abwechslung im hinteren Bereich. Unabhängig davon kann der Track aber durchaus überzeugen. Die Dialoge sind jederzeit klar und bestens zu verstehen. Wenn es mal etwas lauter oder auch geschossen wird, geht der Ton kraftvoll und präsent zu Werke. Unterm Strich sicherlich keine Soundwunder, aber ein Mix der den Anforderungen des Films vollauf gerecht wird.



Fazit: Visuell schön anzuschauen, inhaltlich fehlt etwas die Seele. Der Film will cooler und cleverer sein, als er am Ende ist. Als kleine schwarze Komödie für zwischendurch dürfte der Film aber vor allem für Margot Robbie Fans eine Sichtung wert sein.
Die Blu-ray für das Review wurde uns freundlicherweise von Videobuster zur Verfügung gestellt.
 
Testequipment:
Projektor: JVC DLA X5000
TV: Sony KD-65XE9305
Blu-ray/UHD: Panasonic DMP-UB900 UHD / Sony UBP-X800
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
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