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Hot Dog
Blu-ray erhältlich ab dem 23.08.2018 in Deutschland Freigabe 12 (DE) Laufzeit ca. 105 Min.
zum Film
Cover
Bewertung
Film:
2,50 von 5,0
 
Medium:
4,00 von 5,0
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M.Kethler, 26.08.2018
 
Film:
2,5 von 5,0 
Bild:
4,0 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Film: In der deutschen Komödie "Hotdog" bringt Regisseur Torsten Künstler das deutsche Kino-Dreamteam Til Schweiger und Matthias Schweighöfer abermals zusammen. Es ist der vierte gemeinsame Film der beiden aktuell wohl in Kino und TV präsentesten deutschen Schauspieler. Als ungleiches Ermittlerpaar einer Sondereinheit versuchen sie die Entführung einer moldawischen Botschaftertochter aufzuklären und geraten dabei inmitten eines Staatsstreiches...

Im Kino ist der Film sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum (IMDb 2,7/10) weniger gut angekommen und auch bei den Heimcineasten werden positive Reaktionen wohl eher die Ausnahme bleiben. Mit der richtigen Stimmung, einer stark ausgeprägten Affinität für überdrehte deutsche Komödien oder einen der beiden Hauptdarsteller, könnte diese Action-Buddy-Komödie dann aber doch noch auf niedrigem Niveau unterhalten.

Wenn all das nicht der Fall ist, dann wird man es jedoch vermutlich schwer haben mit diesem Film warm zu werden. Der eine oder andere dürfte sogar aufgrund der qualitativ mangelhaften Umsetzung und der possenhaften Dialoge genervt sein. Dumme, ausgelutschte Sprüche und Stereotype prägen den Film von der ersten bis zur letzten Minute. Da wird nur wenig Erfrischendes oder Neues geboten. "Hotdog" ist im wahrsten Sinne wenig schmackhaftes Kino-Fastwood. Schweiger und Schweighöfer spielen sich mal wieder mehr oder weniger selbst, wobei Schweiger als knallharter Spezial-Cop noch etwas besser wegkommt als sein Kollege Schweighöfer, der hier den grinsend-trotteligen Deppen mimt. Da wird reichlich Potential für Fremdschämen geboten. Mit seinem dauernden Gequassel macht Schweighöfer nahezu jede Szene kaputt. Es gibt gute und schlechte Filme mit Matthias Schweighöfer, dieser hier gehört aber ganz sicher zu seinen schlechtesten.

Der Humor des Filmes ist billig, albern und wirkt fast durchweg aufgesetzt. Vereinzelte Pointen gehen noch, versinken aber in der Vielfalt der niveaulosen und nervigen Schenkelklopfer. Der Rest ist dann das Bedienen von dümmlichen und ausgelutschten Klischees.

Ein weiteres nerviges Element des Films ist sein extrem dreistes Produkt-Placement. Grundsätzlich hat man sich ja längst an das Einbinden von Produkten in Kinofilmen gewöhnt, so aufdringlich und offensichtlich wir hier hat man es aber nur selten gesehen. Hermes, Mercedes, McDonalds und Co. agieren hier fast in Werbefilmmanier, inklusive Holzhammer.



Bild: Die Bildqualität der Blu-ray fällt deutlich positiver aus als die inhaltliche Betrachtung, Grundsätzlich bietet die Blu-ray eine gute bis sehr gute Bildqualität, bei der besonders die Bildschärfe positiv auffällt. In den hellen Szenen und Nahaufnahmen überzeugt auch die Detaildarstellung und Zeichnung von Texturen. In den dunkleren Szenen fällt die Qualität aber doch manchmal etwas ab. So gehen dann auch Details in den dunkleren Flächen verloren. Davon abgesehen sind die Kontraste aber gut ausgewogen und auch die Farben machen einen natürlichen Eindruck.

Ton: Die Blu-ray ist mit einer 5.1 DTS-HD-MA Tonspur ausgestattet, die ähnlich überzeugend agiert wie das Bild. Die Actionszenen werden mit der entsprechenden Kraft, Dynamik und Präsenz dargestellt. Der Subwoofer macht sich ebenfalls bemerkbar. Der Track ist zwar ein wenig frontlastig, bietet aber auch immer wieder ein paar Umgebungsgeräusche in den hinteren Kanälen. Die Dialoge sind jederzeit bestens zu verstehen.



Fazit: "Hotdog" wird es in auch in den Heimkinos schwer haben eine breite positive Resonanz zu erzeugen. Überwiegende schlechte Darstellerleistungen, nervige Dialoge, ausgelutschte Klischees und Stereotype, alberner Humor und ein aufdringliches Produkt-Placement sind nicht unbedingt die Zutaten für ein unterhaltsames und spaßiges Kinomenü. Und wenn dann noch der keinesfalls brillierende Til Schweiger neben dem hier extrem nervigen Matthias Schweighöfer beinahe schon beruhigend wirkt, dann läuft einiges verkehrt. Das alles macht "Hot Dog" zu einem schwer verträglichen Heimkino-Happen im schlimmsten Fast-Food-Format. Wer jedoch deutsche Komödien-Happen mit Til Schweiger oder Matt Schweighöfer üblicherweise als leicht verdaulich empfindet, der wird möglicherweise sogar hier seine Spaß haben.
 
Testequipment:
Projektor: JVC DLA X5000
TV: Sony KD-65XE9305
Blu-ray/UHD: Panasonic DMP-UB900 UHD / Sony UBP-X800
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
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