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Avengers: Infinity War
4K Ultra HD 4K Ultra HD Blu-ray + Blu-ray erhältlich ab dem 06.09.2018 in Deutschland Freigabe 12 (DE) Laufzeit ca. 149 Min.
zum Film
Cover
Bewertung
Film:
4,25 von 5,0
 
Medium:
4,46 von 5,0
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M.Kethler, 08.09.2018
 
Film:
4,0 von 5,0 
Bild:
5,0 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Film: Wo fängt man bei einer Kritik zum Film "Avengers: Infinty War" an und wo hört man auf? Die beinahe schon epische Maintstream-Comicverfilmung bringt beinahe das ganze Marvel-Universum zusammen. Kaum ein Film zuvor hat so viele Stars und perfekte CGI-Szenen aufgeboten wie der vierte Film der Avengers-Reihe. Inszeniert wurde der Film wieder von Anthony und Joe Russo, die bereits für den dritten Avengers-Film "The First Avenger: Civil War" verantwortlich waren.

Der in den anderen Marvel-Filmen bereits lang angekündigte Super-Bösewicht und Titan Thanos (Josh Brolin) tritt nun endlich in Erscheinung. Mit Hilfe des Infinity-Handschuhs will er die sechs Infinty-Steine in seinen Besitz bringen und dann im Sinne der Selbstregulierung die Hälfte des Universums auslöschen. Da sich einige der Steine auf der Erde befinden, kommt es unweigerlich zur Konfrontation mit den Avengers...

Für eine Blockbuster dieser Dimension und unter Berücksichtigung des riesigen Staraufgebots macht der Film vieles richtig. Nicht alles, aber vieles. Die Bedrohung ist diesmal so groß, dass sich die Avengers nicht allein dem Titanen entgegenstellen. So müssen sich die in "The First Avenger: Civil War" zerstrittenen Avengers wieder zusammentun. Darüber hinaus greifen auch noch die Guardians of Galaxy, Dr. Strange und der Black Panther mit seiner Armee in Wakanda in die epische Schlacht ein. Die einen tun es zum Schutz der Erde und der Infinty-Steine, andere haben noch eine persönliche Rechnung mit Thanos offen (z.B. Gamora oder Drax).

Bei so vielen Stars und Superhelden (u.a. Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Scarlett Johansson, Bendict Cumberbatch, Chris Pratt, Tom Hiddleston, Zoe Zaldana, Paul Bettany, Elizabeth Olsen, Peter Dinklage, Chris Evans, Idris Elba, Gwyneth Paltrow u.v.m.) bekommen natürlich die einzelnen Figuren nur wenig Spielraum, um sich in diesem 149 Minuten-Film umfassend in Szene zu setzen. Und natürlich reicht die Länge des Films schwerlich dafür aus, die einzelnen Figuren im Vergleich zu den vorherigen Filmen merklich weiterzuentwickeln. Die vielen Stars orden sich aber alle artig in ihre kleineren Rollen und unterm Strich ist das Konzept stimmig. Allerdings muss man eben auch in Kauf nehmen, dass so mancher Star eigentlich nichts substantielles zum Film beiträgt. Einzig Josh Brolin als Bösewicht Thanos bekommt hier deutlich mehr Sreen-Time um seine Figur und seine Motive nachvollziehbarer zu machen. Mit Thanos bietet der Film einen der besten und mächtigsten Bösewichte der Filmgeschichte auf und allein dieser Umstand macht den Film zu etwas Besonderem. Hier ist kein Superheld sicher und sowohl die Zuschauer als auch die Avengers müssen sich im Verlaufe des Films von dem einen oder anderen Superhelden wohl für immer verabschieden.

Neben den Darstellern sind wie üblich bei den Marvel-Filmen aber auch wieder die CGI-Effekte der eigentliche Star des Films. Hier wird alles aufgeboten, was technisch möglich ist und alles in perfekter Form. Das mag für den einen oder anderen Zuschauer vielleicht schon ein wenig zu viel sein, die meisten werden die Summe der CGI-Effekte jedoch genauso für angemessen empfinden wie die brachiale und bombastische Action. Actionfans kommen hier voll auf ihre Kosten, allerdings geht auch hier wieder die Action zu Lasten einer tiefer gehenden Handlung.

Ansonsten bietet der Film den üblichen Marvel-Humor der letzten Filme. Das mag den einen oder anderen bereits ein wenig nerven, insgesamt lockern die Zweizeiler jedoch die Ernsthaftigkeit des Films immer wieder ein wenig auf. Der Humor ist sozusagen ein Zugeständnis an den Mainstream. Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass man sich den Film bis zum Ende des Abspanns anschaut oder entsprechend vorspult, da hier noch eine kurze entscheidende Szene mit Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Agent Maria Hill (Cobie Smulders) folgt, die mit einem Hilferuf an Captain Marvel die Überleitung zum nächsten Teil bildet.



Bild: Sowohl die Blu-ray als auch die UHD bieten jeweils für ihr Medium eine nahezu perfekte Bildqualität. Aufgrund der enormen Bildqualität der Blu-ray fallen die Unterschiede zur UHD auch nur geringfügig aus. So muss man zum Beispiel bei den Farben in den meisten Szenen schon sehr genau hinschauen, um eine leichte höhere Intensität zu erkennen. Diese ist durchaus vorhanden, aber eben nicht so deutlich wie bei anderen Filmen. Der Schwarzwert legt bei der UHD noch einmal leicht etwas zu. Auch der Umgang mit Spritzlichtern und Überstrahlungen wirkt aufgrund der besseren Dynamik und Kontrastierung auf der UHD ausgewogener. Hier profitieren insbesondere die sehr hellen Szenen, vornehmlich bei den Kämpfen in Wakanda. Dank der höheren Auflösung wirken diverse Szenen auch etwas plastischer und schärfer. Unterm Strich werden auch die Besitzer der Blu-ray viel Freude mit der Bildqualität haben. Wer darüber hinaus noch das kleine bisschen mehr will, der greift zur UHD.

Ton: Bei Ton gibt es bereits einige Unterschiede bei der Ausstattung zwischen Blu-ray und UHD, zumindest wenn man eine Vorliebe für englische Originale hat. Die deutsche Sprachausgabe liegt auf beiden Medien jeweils im 7.1 DD Plus Format vor. Auf der Blu-ray befindet sich eine Originaltonspur im 7.1 DTS-HD-HR Format, auf der UHD dann in Dolby Atmos. Egal in welcher Version, für einen Film dieser Art fallen die grundsätzlichen guten Tracks im Vergleich zu ähnlichen Filmen etwas bescheiden aus. Natürlich weist ein Großteil der Actionszenen eine angemessen Kraft, Dynamik und Präsenz auf, man hat aber doch manchmal den Eindruck, dass so manche Szene etwas mehr Dynamik vertragen könnte. Gleiches gilt für den insgesamt eher zurückhaltenden Basseinsatz. Auch hinsichtlich der Differenzierung der Töne hat man schon bessere Tonspuren gehört. Gleiches gilt im übrigen auch für die Räumlichkeit des Tracks. Natürlich sind zahlreiche Surroundeffekte und Umgebungsgeräusche vorhanden, dass alles könnte aber noch einen Hauch mehr Direktionalität und Differenzierung in den hinteren Kanälen vertragen. Die Dialoge sind in der Regel gut zu verstehen.



Fazit: "Avengers: Infinty War" hat alle Zutaten für einen epischen Mainstream-Action-Blockbuster. Bombastische Action, perfekte CGI-Effekte auf dem neuestem Stand, ein riesiges Staraufgebot, einen echten Bösewicht und für den der es mag, den üblichen Marvel-Humor. Bei aller der Action und den vielen Stars kommt natürlich die Figurenentwicklung und Handlung etwas zu kurz, das tut dem Spaß jedoch kaum einen Abbruch. "Avengers: Infinty War" ist eine kurzweilige und unterhaltsame Fortführung der Avengers-Reihe, die bereits Freude auf die Fortsetzung macht.
 
Testequipment:
Projektor: JVC DLA X5000
TV: Sony KD-65XE9305
Blu-ray/UHD: Panasonic DMP-UB900 UHD / Sony UBP-X800
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
JHE, 30.09.2018
 
Film:
4,5 von 5,0 
Bild:
5,0 von 5,0 
Ton:
4,5 von 5,0 
Ausstattung:
3,0 von 5,0 
Kritik:
JHE hat noch keine Kritik geschrieben.
 
Testequipment:
Loewe Bild 7.55
Panasonic DMP-UB900
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